no news in this list.

Projektbeschreibung

Die Aufgabe

Gefordert war ein angemessenes Ambiente für einen hochwertigen Schnellimbiss, der zum Einen mit wirkungsvollen Mitteln auf den Bestand wie Boden und Decke reagiert, der nicht verändert werden durfte, und zum anderen als Gegenpol zum kalten Steinboden und der nüchternen Rasterdecke Wohlbehagen schafft. Ebenso war ein Entwurf gefordert, der einen optimalen Ablauf des Selbstbedienungskonzeptes gewährleistet. Weiter bestand die Aufgabenstellung darin, den Gastraum auf eine vordefinierte Fläche zu reduzieren, damit die bestehenden Räume im Sinne des Baurechtes genehmigungsfähig werden. Der Gastraum gliedert sich in drei Bereiche: einen Stehbereich für den „schnellen Esser“, einen Sitzbereich für den „konventionellen Esser“ und einen Sofabereich mit Fernseher für den „modernen Esser“.

Die Maßnahmen

Das Konzept entwickelte sich zum Einen aus den funktionellen Abfolgen für Gäste und Gastronomen, und zum Anderen aus der Zielvorgabe, ein angenehmes Ambiente zu schaffen. Als Raumteiler wurde ein Modulsystem entwickelt, das in drei verschiedenen Holzfarbtönen ausgeführt wurde. Jeder Möbelhöhe, wie z.B. Stehtischhöhe, Esstischhöhe, Sitzbankhöhe wurde ein eigener Farbton zugewiesen. Der Einsatz von Holzmöbeln wurde auf den Gastraum beschränkt, im Gegensatz dazu steht die Theke, die durch hochwertige Kunststoffbeschichtungen, Glas und Edelstahl einen technischen Charakter bekam.

Die bestehende Rasterdecke wurde durch abgehängte Deckensegel optisch in den Hinterrund gedrängt. Die klare Trennung zwischen Funktions-, Verkehrs- und Verweilräumen macht es dem Gast leicht, sich zu orientieren. Zudem werden durch die Raumteiler Flächen geschaffen für Dekorationsobjekte, die ebenfalls dort verkauft werden sollen.

Materialien

Die Belichtung des Gastraumes wird über indirekte Beleuchtung gewährleistet, die auf den Deckensegeln angebracht ist. Die Rückwand und die Seitenwände der Gaststätte werden mit Spots angestrahlt, so hat man von außen die Möglichkeit, das Lokal in seiner ganzen Tiefe optisch zu erfassen. Ebenso werden dadurch die jahreszeitliche wechselnden Dekorationen sowie auch die Speisetafeln beleuchtet.

Teilen Sie diesen Beitrag

Kurzinfo

Projektname

Suppengrün

Projektbeschreibung

Umbau eines Ladenlokals in eine Suppenbar

Bauherr

Angela Mössle, Dieter Klug

Links

http://www.suppengruen.biz/

Mitarbeiter

und das Team der Spaett Architekten

Bauort

Sigismundstrasse, Konstanz

Fertigstellung

2004

Fotos von

Falk von Traubenberg