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"Ohne das außergewöhnliche Engagement, die hervorragende Erreichbarkeit und die hohe Flexibilität, der beim Ausbau beteiligten Mitarbeiter, hätte sich das Projekt für uns nicht realisieren lassen, da zu beachten ist, dass wir als Auslandsdeutsche nicht vor Ort waren. …
Aus den oben genannten Gründen und weil wir den Stil des Büros sehr schätzen, würden wir es uns persönlich jederzeit vorstellen können, ein weiteres Projekt mit dem Architekturbuero Spaett zu realisieren."

Projektbeschreibung

Die Aufgabe

Die zweigeschossige, sechs Achsen breite Villa mit Walmdach, mit einer Flachdachterrasse auf dem dreigeschossigen Mittelrisalit, wurde in den Jahren 1887/1888 von den Architekten Ehinger und Walther als Geschäftshaus eines Weinhändlers erbaut. 1925 wurde das langgestreckte Rückgebäude als Kellereianbau durch den Architekten Heinzmann errichtet. Die repräsentative Villa zeigt mit ihrem blockhaften Baukörper, der nur von der flachen Eckrustika und den Profilierungen der Fenstergewände dekoriert wird, noch das Nachleben der zurückhaltend vornehmen Gestaltungsweise der Biedermeierzeit.
Das 40 Jahre später errichtete Rückgebäude veranschaulicht den konservativen Baustil der Zwanziger Jahre, der sich - nach der dazwischenliegenden Formenvielfalt des Historismus und des Jugendstils - wieder auf eben diese Werte der Architektur des frühen 19. Jahrhunderts zurück besinnt. (Textauszug aus HP L&K, mit freundlicher Genehmigung von L&K Finanzdienstleister)

Die Aufgabe bestand darin, die bestehende Villa komplett umzubauen und zu sanieren. Das bestehende Dachgeschoß wurde zu einem Wohnraum ausgebaut, entsprechende Balkonanbauten sowie eine Dachterrasse wurden realisiert, um die Villa einer modernen Nutzung zuzuführen.

Die Maßnahmen

Im Innern des Hauses wurden viele Details originalgetreu restauriert und mit modernen zeitgemäßen Einbauten ergänzt.

Die Weinhandlung war als Lagerraum mit einfachen konstruktiven Mitteln erbaut worden. Es existierten fast keinerlei Innenausbauten. In den bestehenden Räumlichkeiten wurde im Keller eine Tiefgarage untergebracht. Neben erheblichen statischen Maßnahmen im Untergrund wurde das komplette Gebäude überarbeitet und ausgebaut.

Der Großteil der Wohnungen, sowohl in der Villa als auch in der Weinhandlung, wurde von Eigennützern erworben, die einen zum Teil sehr hohen individuellen Anspruch an den jeweiligen Ausbau hatten. So sind hier 12 völlig unterschiedliche Wohnungen mit unterschiedlichen Wohnstilen und Ausbaustandards entstanden. Die besondere Herausforderung dieses Bauvorhabens bestand darin, die unterschiedlichen Ansprüche und Nutzungen sowohl technisch als auch gestalterisch wortwörtlich unter einem Dach zu vereinen. Es kamen hier historisch nachempfundene Fliesen genauso zum Einsatz wie moderne Stahl-Glas-Konstruktionen, die im Kontrast zum denkmalgeschützten Gebäude stehen.

Durch vollständiges Ausnutzen der bestehenden Volumina wurde eine hohe Wirtschaftlichkeit des Gebäudes erreicht. Unser Büro war bei diesem Bauvorhaben sowohl mit der Grundrissplanung und der Detailplanung als auch mit dem Entwurf individueller Möbel betraut.

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Kurzinfo

Projektname

Schwedenschanze

Projektbeschreibung

Umbau, Ausbau und Komplettsanierung einer Unternehmervilla und einer Weinhandlung

Bauherr

L&K Finanzdienstleister, Private Bauherren

Mitarbeiter

und das Team der Spaett Architekten

Bauort

Schwedenschanze 5, 78462 Konstanz

Fertigstellung

2007

Fotos von

Inka Reiter

Publikationen