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Informationen zum Thema "Baufinanzierung"

Kümmern Sie sich früh genug um die Finanzierung!

Beginnen Sie früh genug damit, sich um die geeignete Finanzierung für Ihr Bauvorhaben zu kümmern. Gehen Sie sowohl zu Ihrer Hausbank als auch zu anderen Kreditinstituten und Finanzdienstleistern und lassen Sie sich persönlich beraten, welche Kreditform für Sie am besten passt. Auch das Internet ist eine geeignete Plattform um Angebote zu vergleichen. Am besten ist aber die Beratung durch einen bankenneutralen Spezialisten.

Die Wahl der Finanzierung begleitet Sie jahrelang und ist schwer zu revidieren!

So wie Sie Unterstützung durch den Steuerberater oder Rechtsanwalt bezahlen, sollten Sie auch eine neutrale Finanzierungsberatung auf Honorarbasis in Anspruch nehmen. Nur so minimieren Sie Interessenskonflikte. Bankberater handeln im Interesse Ihres Bankinstituts. Sie sind also eher Verkäufer als Berater. Der Honorarberater sollte verschiedene, für Sie mögliche Finanzierungsvarianten berechnen und Ihnen detailliert die Risiken, die Chancen und auch die Gesamtbelastung der einzelnen Modelle erläutern.

Analysieren Sie Ihre Ausgaben!

Führen Sie eine Zeit lang exakt Buch über Ihre Ausgaben. Versuchen Sie abzuschätzen in welchen Bereichen ihre finanzielle Belastung in den kommenden Jahren steigen wird.

So finden Sie heraus, wie hoch Ihre monatliche Belastung durch einen Kredit sein darf. Gehen Sie dabei nicht an die Grenzen, planen Sie Puffer ein. Der Kredit sollte auch bei Zinssteigerung für Sie zu stemmen sein.

Machen Sie den Test!

Testen Sie das Leben mit der möglichen Belastung, indem Sie den Betrag monatlich auf die Seite sparen. Das hat zwei Vorteile: Sie merken, ob die Belastung tragbar ist und sammeln zusätzliches Eigenkapital.

Achtung: rechnen sie mit den Gesamtkosten ihres Bauprojekts!

Grundstückspreis und Maklergebühr,

  • die Bau-Kosten des Hauses,
  • die Grunderwerbs-Steuer,
  • die Erschließungs-, Vermessungs- und Baugenehmigungs-Kosten,
  • das Architekten-Honorar,
  • die Bauzeit- und Bereitstellungs-Zinsen Ihrer Bank,
  • die Wertermittlungskosten,
  • die Notar- und Grundbuchgebühren,
  • die Versicherungen
  • die Kosten für Strom und Wasser während der Bauphase
  • die Nebenkosten (Umzug, Neuanschaffungen, Werkzeuge und Material für Eigenleistungen, usw.)

Setzen Sie einen Kostenrahmen fest!

Stecken Sie sich einen Kostenrahmen für Ihr Bauvorhaben (Gesamtkosten!) fest und kommunizieren Sie diese Obergrenze mit allen Planern. Achten Sie auf den Puffer für Unvorhersehbares.

Lassen Sie sich von Ihrer Familie helfen!

Vielleicht bekommen Sie aus der Familie auch einen Zuschuss oder ein günstiges Darlehen?

Nehmen Sie Förderungen in Anspruch!

Es gibt zahlreiche nationale und regionale Förderprogramme für´s Bauen. Aber die Programme sind meist zeitlich begrenzt, die Konditionen ändern sich immer wieder und die Fördermittel stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Außerdem besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Finanzexperten beraten und informieren sich bei den jeweiligen Institutionen.

Checken Sie Fördermittel VOR Baubeginn!

Förderungen für Heizungsanlagen müssen unbedingt vor Baubeginn beantragt werden. Informieren Sie sich über Förderprogramme von EU, Bund, Ländern und Gemeinden. Einige Förderprogramme finden Sie z.B. unter: www.kfw.de oder www.foerderdatenbank.de

LAKRA hilft.

LA KR A ist die Abkürzung für Landeskreditanstalt.
Der Ausdruck steht im Volksmund für die staatliche Förderung nach dem Landeswohnraumförderungsprogramm. Zinsgünstige Darlehensmittel, Finanzierungssubventionen sollen Familien mit Kindern und Schwerbehinderten die Finanzierung einer Immobilie erleichtern. www.lakra.de

Scheuen Sie sich nicht vor Fremdwährungsfinanzierung!

Oft bietet es sich an einen Teil der Finanzierung in einer Fremdwährung zu realisieren (z.B. in Schweizer Franken). Sprechen Sie Ihren Berater darauf an.

Mehr Vermögen – Weniger Zinsen!

In der Regel leihen Kreditgeber höchstens 80 % der Gesamtbaukosten. Das bedeutet, Sie müssen 20 % -30% der Gesamtkosten als Eigenkapital haben. Je höher Ihr Vermögen ist, desto weniger Zinsen berechnet die Bank – die Finanzierung wird günstiger und Sie sind unabhängiger.

Nutzen Sie Steuervorteile!

Nutzen Sie als Kapitalanleger unbedingt Ihre Steuervorteile. Ob Sie renovieren oder neu bauen – in beiden Fällen können Sie Ihr Bau-Projekt von der Steuer absetzen. Handelt es sich bei Ihrer Sanierung um ein denkmalgeschütztes Gebäude ist die Abschreibung besonders hoch.

So funktioniert die Sicherstellung der Baufinanzierung:

Aufgepasst! Kreditgeber wollen Sicherheiten, bevor sie Geld verleihen. Absichern können Sie sich über Ihr Grundstück oder Ihre Immobilie. Die Beleihung erfolgt normalerweise über eine Grundschuld – damit haften Sie mit Ihrem Grundstück für die Rückzahlung des Darlehens.

Denken Sie an die Bereitstellungszinsen!

Die Bank berechnet diese Zinsen ab dem Zeitpunkt der Zusage des Darlehens bis zu seiner Auszahlung. Sie sollten Diesen Zeitraum also nicht allzu groß werden lassen. Oder vereinbaren Sie mit Ihrer Bank eine zinsfreie Bereitstellung.

Kalkulieren Sie Geld für Neuanschaffungen ein!

Nach dem Hausbau werden Sie auch noch Geld für Ihre Einrichtung wie Küche, Möbel etc. benötigen, Denken Sie von Beginn an an diese Posten.

Sichern Sie sich ab!

Schließen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab um gegen Einkommensausfall abgesichert zu sein.