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Informationen zum Thema "Eigenleistung" am Bau

Vereinbaren Sie Eigenleistung immer schriftlich!

Jede Eigenleistung sollte mit beteiligten Baufirmen schriftlich vereinbart und genau in den Bauablauf eingetaktet werden. Solche Vertragsregelungen können finanziellen Schaden verhindern, wenn durch Arbeiten in Eigenregie Mängel auftreten. Denn im Gegensatz zu fachmännischen Leistungen, entfällt für Eigenleistung der Anspruch auf Gewährleistung und Mängelbeseitigung.

Wo lohnt sich Eigenleistung?

Tapezieren, Streichen, Fußboden verlegen: Besonders Ausbaugewerke, die keine besonderen Vorkenntnisse voraussetzen, bieten sich zum Selbermachen an. Dem Profi überlassen sollte man dagegen Sanitär-, Elektro- oder Heizungsinstallationen, da hierfür Fachwissen über Bauvorschriften und Regelwerke unabdingbar ist.

Achten Sie auf versteckte Kosten bei Eigenleistung!

Denken Sie bei allen Arbeiten, die Sie selbst ausführen, daran, dass Sie gutes Werkzeug benötigen. Falls Sie Geräte ausleihen müssen, entstehen nicht unerhebliche Kosten. Außerdem ist das Material, das Sie im Baumarkt bekommen oft teurer als das, das der Profi in großen Mengen bezieht.

Überschätzen Sie sich nicht!

Oft dauern Arbeiten in Eigenleistung wesentlich länger als geplant. Maximal zwei Drittel der Arbeit eines routinierten Handwerkers schafft ein Laie in der gleichen Zeit, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Hier besteht die Gefahr von Verzögerungen auf der Baustelle. Außerdem ist man als Laie mit auftretenden Schwierigkeiten oft überfordert und Nachbesserungen von Handwerkern kosten Zeit und Geld. Versuchen Sie genau abzuschätzen wie viel Zeit Sie tatsächlich zur Verfügung haben und wie viel Sie in dieser Zeit leisten können