News

08.05.2012

Mocca & More hat ein neues Gesicht

Das "Mocca & More" wurde von Spaett Architekten (und Partnern) von der Speisekarte, über die Inneneinrichtung, hin bis zur Beleuchtung neu gestaltet und erstrahlt nun, nach kurzer Umbauphase in neuem Glanz! Mehr Info...

02.03.2012

Auszeichnung Beispielhaftes Bauen

Am 29.Februar 2012 haben Spaett Architekten im Landratsamt die Auszeichnung für Beispielhaftes Bauen entgegengenommen. Der Preis wurde für die gelungene Neugestaltung der Cafeteria in den Kliniken Schmieder vergeben. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung.

16.12.2011

Spendenaktion 2011/ 2012

Spaett Architekten spenden dieses Jahr an "Help a Child". Das Geld wird für die Anschaffung und Montage von Wasseraufbereitungsanlagen in Schulen und Kinderheimen in Haiti verwendet. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr Info

25.11.2011

Bauherrenschule

Andreas Spaett bietet auch im kommenden Jahr wieder eine Vortragsreihe zum Thema "Wie geht bauen?" an der vhs Konstanz an. Private Bauherren, die Fragen zum Bauprozess haben, nach Anregungen suchen oder sich auf das "Abenteuer Bauen" vorbereiten möchten sind hier angesprochen. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr Info...

02.11.2011

Kloster Holzen erstrahlt in neuem Glanz

Sehr viel positive Resonanz gab es auf das neugestaltete Tagungshotel. Hier noch ein Öffnet externen Link in neuem FensterBericht in der Augsburger Allgemeinen...

02.11.2011

Eröffnungsfeier Kloster Holzen

Am Freitag, den 28. Oktober wurde das neu gestaltete Kloster Holzen feierlich eröffnet. Öffnet externen Link in neuem FensterDie Augsburger Allgemeine berichtet...

17.10.2011

Wettbewerb Rathaus Allensbach

Der Südkurier berichtet über den Wettbewerb um die Neugestaltung des Rathauses in Allensbach, an dem Spaett Architekten teilnehmen:

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.suedkurier.de/

11.10.2011

Kloster Holzen im TV

Am kommenden Mittwoch, den 12.10.2011 zwischen 17:30 und 18:00 Uhr zeigt das bayerische Fernsehen die Sendung „Schwaben und Altbayern aktuell“, darin ein Beitrag über Kloster Holzen und das neue Tagungshotel.

 

Projektbeschreibung

Die Aufgabe

Bestand
Bei dem bestehenden Gebäude handelt es sich um eine Obst- und Gemüseverwertungshalle aus den 60er Jahren. Das Gebäude ist eine Stahl- Betonkonstruktion. Durch die Betonrippendecke konnten die hohen Nutzlasten einer Lagerhalle abgefangen werden. Jetzt bietet diese statische Konstruktion die idealen Voraussetzungen für die neuen Nutzungen. Bis auf das marode Fertigteildach war das Gebäude statisch in einem sehr guten Zustand.

Im Fassadenbereich mussten die asbesthaltigen Platten entfernt und fachgerecht entsorgt werden.

Die Aufgabe
Die Aufgabe bestand darin, durch möglichst geringe Eingriffe in die Substanz den bestehenden Baukörper so weit als möglich vollständig für eine Wohnnutzung umzubauen. Das sehr enge Kostenbudget verlangte oft außergewöhnliche Lösungen und einen außergewöhnlichen Einsatz des Planungsteams. Weiter galt als Zielsetzung einen Haus mit Niedrigenergiestandard herzustellen. Die Bauherrschaft war eine Bauherrengemeinschaft mit unterschiedlichen Anforderungen die in diesem Gebäude verwirklicht werden sollten. So entstanden zwei eigen genutzte Immobilienteile sowie weitere Wohnungen, die vermietet werden sollen. Die enge Bestandssituation, das Haus steht auf der Südseite direkt auf der Grundstücksgrenze, erforderte auch grundrisslich besondere Lösungen was Belichtung und Belüftung angeht. Es entstand ein Haus, das von der „normalen 2-Zimmer Wohnung über Lofts bis hin zur großen Familienwohnung“ alles bietet.

Die Maßnahmen

Der Entwurf sieht vor, dass das Gebäude im Grundcharakter einer Gewerbehalle erhalten bleibt, d.h. es sollte wieder eine auf Fassadenplatten entstehende vorgehängte Fassade angebracht werden. Durch die unterschiedlichsten Voraussetzungen des Bestandes sowie unterschiedlichen Wünsche der Bauherrengemeinschaft gleicht keine Wohnung der anderen. Alle Grundrisse, Materialien und Konzepte sind jeweils auf den Nutzer und die im Bestand vorgefundenen Gegebenheiten angepasst.

Die einzige Änderung, die am Baukörper stattgefunden hat, ist ein aufgesetzter Kubus auf dem Dach, der ein Zimmer mit vorgelagerter Dachterrasse Richtung Westen enthält.

Materialien

Die Fassade des Gebäudes wurde mit Duripanelplatten verkleidet, in den Bädern kam Feinsteinzeug zum Einsatz sowie Parkettböden im gesamten Bodenbereich. Kontrastierend zur Industriefassade wurden Eichefenster eingebaut. Das Treppenhaus besteht aus Sichtbetonfertigteilen, die auch „naturbelassen“ bleiben.

Das Licht
Die Lichtkonzeption vor allem im südlichen Bereich war eine besondere Herausforderung. Da das Gebäude auf der Südgrenze steht, konnte aus reckeine direkte Belichtung über die Wände bzw. Fenster erfolgen. Hierzu wurde ein Lichtkonzept erarbeitet, das mit Oberlichtfenstern arbeitet, so dass ausreichend Licht und Luft auch bis in die hintersten Gebäudeteile dringen kann.

Die Organisation
Das Gebäude hat eine Gesamtlänge von über 30 Metern. Um eine effiziente und wirtschaftliche Erschließung zu ermöglichen wurde das Treppenhaus so gesetzt, dass sich das Gebäude in der Länge teilt. Durch ein zentrales Treppenhaus konnten so die verschiedenen Wohnungen erschlossen werden. Ebenfalls ist es möglich verschiedene Wohnungen später zusammen zu fassen oder zu trennen um entsprechende kleinere oder größere Einheiten zu schaffen. Diese Flexibilität ermöglicht auch langfristig eine wirtschaftliche und ausgewogene Nutzung des Hauses. Das Haus kann sich sowohl an den Markt anpassen wie auch an die finanzielle Situation der einzelnen Bauherren.



Architekt Andreas Spaett

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Kurzinfo

Name des Projektes

Griesseggstrasse

Objekt

Umbau eines Fruchthofes in ein Mehrfamilienhaus

Bauherr

Reiter, Heske, Hübschle, Spaett,

Mitarbeiter

Bauort

Griesseggstraße, Konstanz

Baujahr

Urspr. 60er Jahre, Umbau 2008

Publikationen